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04.09.2017: Bombenentschärfung in Frankfurt

Rückblick: DRK Darmstadt unterstützt im Frankfurter Westend

Vorbereitung auf den Einatz

DRK Darmstadt half bei der Evakuierung und Versorgung der Frankfurter Bevölkerung.

Drei Tage nach der Bombenentschärfung ist im Frankfurter Westend längst wieder der Alltag zurückgekehrt. Am ersten Septemberwochenende zeichnete die Evakuierungszone ein anderes Bild: Über 60.000 Menschen mussten in Frankfurt ihre Wohnungen verlassen, damit die gut 1,8 Tonnen schwere Weltkriegsbombe entschärft werden konnte. Damit zählte diese Evakuierungsaktion zu den weitreichendsten in der Geschichte der Bundesrepublik, an der mehr als 500 Einsatzkräfte des DRK-Sanitäts- und Betreuungsdienstes im Einsatz waren. Weitere rund 1.000 DRK-Einsatzkräfte in ganz Hessen waren in Bereitschaft. Auch Einheiten des DRK Darmstadt halfen bei der Evakuierung und Versorgung der Frankfurter Bevölkerung.

23 aktive Helfer, 52 Helfer im Voralarm
Das DRK Darmstadt war mit insgesamt 23 Helfern vor Ort und leistete Hilfe. Es handelte sich dabei um zwei Einheiten des Sanitätszuges, die Schnelleinsatzgruppe Behandlung und der Transportgruppe, um im Notfall zügig Menschen zu versorgen und bei der Evakuierung zu transportieren. Weitere 52 Darmstädter Einsatzkräfte waren seit Freitag im Voralarm, um jederzeit in einer Notsituation in Frankfurt Unterstützung zu bieten. So kamen zwischen dem 31. August und dem 4. September insgesamt gut 700 Helferstunden bei den Ehrenamtlichen zusammen.

Bereits am Samstagmorgen begann der Einsatz der ersten DRK-Helfer, die umliegenden Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen zu räumen. Nach erfolgreicher Bombenentschärfung und der aufgehobenen Evakuierungszone transportierten auch Einsatzkräfte des DRK Darmstadt sechs Patienten zurück. „Mit professioneller Routine ist es uns gelungen, die gestellten Anforderungen in kürzester Zeit zu erfüllen. Unsere Einsatzkräfte standen mehr als zwei Tage Bereitschaft und haben innerhalb einer Stunde die Einsatzkräfte des ASB abgelöst“, sagte Marcel Büchner, stellvertretender Verantwortlicher Krisenmanager des DRK Darmstadt. „Die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Ortsvereinen Arheilgen, Eberstadt und Darmstadt-Mitte während der zeitintensiven Vorplanungen funktionierte reibungslos. Informationen wurden zügig an die verantwortlichen Stellen weitergeleitet. Auch die Berufsfeuerwehr lobte die problemlose, fachgemäße Kommunikation.“

14. September 2017 12:46 Uhr. Alter: 310 Tage